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Bodendauerbeobachtung
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Eindrücke aus den Messnetzen der Bodendauerbeobachtung
Messhütte mit Bodenmessschacht in Forst
(Element 1 von 3: Bild)
Bild: 2612 Messhütte + Schacht geöffnet
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Messstation "Bruchsal/Forst" mit Messhütte und geöffnetem Bodenmessschacht. Im Hintergrund sieht man die Autobahn A5.

Hintergründe:
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Hintergründe: Wie alles begann

 

Wie alles begann - Böden beobachten

Bild: Kind spielend auf Boden, Bodenerde
Kinder nehmen beim Spielen auch Bodenkrümel in den Mund
(© LUBW, Autor: S. Lazar)

Dachte man Anfang der 70er Jahre noch, dass Schadstoffe und Abfall im Boden begraben und vergessen werden können, entwickelte sich in den 80er Jahren das Bewusstsein, dass die Stoffe im Boden erhalten bleiben und zum Menschen zurückkehren – z. B. über das Trinkwasser, den Anbau von Pflanzen oder auch ganz direkt, wenn Kinder auf dem Boden spielen und dabei ihre schmutzigen Hände in den Mund stecken.

Um Prozesse in Böden schneller zu erkennen, errichtete das Land Baden-Württemberg 1986 ein landesweites Grundmessnetz von Boden-Dauerbeobachtungsstationen zur Erfassung und Überwachung der Böden in Baden-Württemberg. An 155 Standorten wurde die Beschaffenheit der Böden untersucht, um Veränderungen z. B. durch Schadstoffbelastungen abschätzen zu können.

Im Jahr 2000 wurde das Grundmessnetz überarbeitet: 33 Standorte der ursprünglich 155 Messpunkte wurden ausgewählt und das Untersuchungsprogramm an einheitliche Regelungen der Bundesländer angepasst. Sie bilden nun die Grundlage der Boden-Dauerbeobachtung.