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Bodendauerbeobachtung
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Eindrücke aus den Messnetzen der Bodendauerbeobachtung
Messhütte mit Bodenmessschacht in Forst
(Element 1 von 3: Bild)
Bild: 2612 Messhütte + Schacht geöffnet
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Messstation "Bruchsal/Forst" mit Messhütte und geöffnetem Bodenmessschacht. Im Hintergrund sieht man die Autobahn A5.

Hintergründe:
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Hintergründe: Warum Böden beobachten?

 

Warum Böden beobachten?

Bild:      Bodendauerbeobachtung
Bodenansprache in der Profilgrube
(© Autor: LUBW)
Die Bodenansprache in einer Profilgrube umfasst eine horizontbezogene Beschreibung bzw. Schätzung der verschiedenen Bodenmerkmale wie z. B. Mächtigkeit der Horizonte, Bodenfarbe, Humusgehalt, Karbonatgehalt, Bodenfeuchte usw. Dadurch wird eine systematische Einordnung des Bodenprofils ermöglicht.

Die Bodenentwicklung ist ein Prozess, der mehrere Hundert Jahre dauert. So zeigen sich auch schädliche Auswirkungen auf Böden wie Erosion oder Schadstoffbelastungen oft erst nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten. Aber wenn Böden geschädigt sind, lassen sich die Schäden in der Regel nicht rückgängig machen.

Um Einflüsse auf den Boden frühzeitig zu erkennen, sind langfristige Messungen mit verschiedenen Messgeräten notwendig. Erst durch einen zeitlichen Vergleich von Untersuchungsergebnissen lassen sich die Fragen beantworten, in welchem Umfang unsere Böden gefährdet sind und ob durch Schadstoffe im Boden auch das Grundwasser und Nahrungsmittel belastet sind.