Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
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Bodendauerbeobachtung
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Eindrücke aus dem Messprogramm der Bodendauerbeobachtung
Messeinrichtungen an der Intensiv-BDF Trochtelfingen
(Element 1 von 4: Bild)
Bild: BDF Trochtelf Messfläche3
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Ergebnisse: Pflanzenschutzmittel

 

Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

 
Bild: Salatanbau
Anbau von Salat in der Oberrheinebene
(© LUBW, Autor: C. Ritter)
Salatkultur bei Dossenheim (Rhein-Neckar-Kreis)
 
Bild: Tabakanbau
Tabakanbau bei Oftersheim (Rhein-Neckar-Kreis)
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)

Tabakfeld (Nicotiana rustica) bei Oftersheim (Rhein-Neckar-Kreis). Der Tabakanbau erfolgt heutzutage fast nur noch in der Oberrheinebene. Auch hier sind die Anbauflächen inzwischen zurückgegangen. Die allgemein bekannten gesundheitlichen Schäden des Rauchens sowie die rückläufigen landwirtschaftlichen Subventionen zeigen Wirkung.

Pflanzenschutzmittel, wie z. B. Chlordan, Aldrin oder Endosulfane werden eingesetzt, um einen Schädlings- oder Pilzbefall zu verhindern. Die meisten Pflanzenschutzmittel sind persistente organische Verbindungen (z. B. Organochlorpestizide), deren Wirkungen in Böden bislang wenig bekannt sind. Da sie langfristig in Böden angereichert werden, sollte ein Eintrag in Böden unter Vorsorgegesichtspunkten generell unterbleiben. Die Gehalte einiger Pflanzenschutzmittel bzw. ihre Rückstände werden im Rahmen der Intensiv-Bodendauerbeobachtung in Baden-Württemberg standardmäßig untersucht und geben Hinweise auf eine Anreicherung in den Böden.