Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Bodendauerbeobachtung
Karte
Kartenlegende
Wählen Sie aus:
Suche
Suche in …
Eindrücke aus dem Messprogramm der Bodendauerbeobachtung
Messeinrichtungen an der Intensiv-BDF Trochtelfingen
(Element 1 von 4: Bild)
Bild: BDF Trochtelf Messfläche3
Erstes Element Vorheriges Element Bild vergrößern Nächstes Element Letztes Element
Ergebnisse:
Weitere Informationen
 

Ergebnisse: Austrag von Schadstoffen

 

Austrag von Schadstoffen in das Grundwasser?

Bild: Saugkerzen BDF II
Saugkerzen zur Bodenwasserbeprobung
(© LUBW, Autor: ahu AG)
Saugkerzen werden in verschiedenen Tiefen auf der Messfläche eingebaut. Durch Unterdruck wird das Bodenwasser angesaugt, gesammelt und im Labor untersucht.

In der Auflage sind die höchsten Konzentrationen, die teilweise in tiefere Schichten ausgewaschen werden. Allerdings nicht sofort und nicht alle Schadstoffe. Die Verlagerung von Schadstoffen aus dem Oberboden erfolgt nur langsam. Welche Bedingungen sind dabei wichtig?/p>

Ein wichtiger Faktor für die Verlagerung von Schwermetallen ist beispielsweise der pH-Wert des Bodens. Je saurer der Boden, desto leichter werden die meisten Schwermetalle ausgewaschen. Während andere Schwermetalle bereits in schwach sauren Böden mobil werden, wird Blei erst ab einem pH-Wert unter 4 – also in stark sauren Böden - gut löslich und pflanzenverfügbar.

Der Boden an den Waldstandorten ist mit einem durchschnittlichen pH-Wert von 3 sehr sauer. Eine Verlagerung von Schadstoffen ist somit relativ leicht möglich und ein Transport von Schadstoffen mit dem Sickerwasser wahrscheinlich. Damit stellt sich die Frage, wie hoch die gemessenen Konzentrationen im Bodenwasser sind.