Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Umweltinformationssystem BW
Bodendauerbeobachtung
Karte
Kartenlegende
Wählen Sie aus:
Suche
Suche in …
Eindrücke aus dem Messprogramm der Bodendauerbeobachtung
Messeinrichtungen an der Intensiv-BDF Trochtelfingen
(Element 1 von 4: Bild)
Bild: BDF Trochtelf Messfläche3
Erstes Element Vorheriges Element Bild vergrößern Nächstes Element Letztes Element
Ergebnisse:
Weitere Informationen
 

Ergebnisse: Schadstoffanreicherung

 

Anreicherung von Schadstoffen im Boden

Bild: Humusauflage
Humusauflage unter Wald
(Autor: ahu AG)

Es gibt Schätzungen, nach denen ca. 45 Prozent der Böden in Europa einen geringen (1-2 Prozent) oder sehr geringen (<1 Prozent) Humusgehalt aufweisen.

40 Prozent der Böden verfügen über einen mittleren Humusgehalt von 2 bis 6 Prozent. Nur 15 Prozent der Flächen besitzen einen Humusgehalt von über 6 Prozent.

Böden bestehen aus verschiedenen Schichten, den sog. Horizonten. Oftmals unterscheiden sich die Schadstoffkonzentrationen zwischen Auflage, humosem Oberboden (A-Horizont) und Unterboden.

Eine Antwort, wie die Verteilung zu erklären ist, ergibt sich durch eine horizontweise Beprobung. Nadeln und Blätter der Waldbäume filtern Staub und Abgase aus der Luft. Dieser sog. Auskämmeffekt und eine geringere Dichte haben zur Folge, dass in den Laub- und Nadelauflagen meist deutlich höhere Konzentrationen gemessen werden als im Oberboden. Im Durchschnitt sind die Schadstoffgehalte (z. B. für Blei, Zink, PCB und PAK) in der Auflage an der Intensiv-BDF Forst um den Faktor 5 bis 10 höher als die Konzentrationen im Oberboden.