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Die Sandhausener Dünen
Teilfläche "Pflege Schönau"
(Element 2 von 20: Bild)
Bild: NSG Sandhausen 6
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Die Schutzgebietsfläche - "Pflege Schönau-Galgenbuckel" - der Sandhausener Dünenlandschaft befindet sich nordwestlich der Gemeinde Sandhausen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur BAB 5. Dieser Streckenabschnitt der Autobahn wurde bereits 1936/37 erbaut. Er durchschneidet in Nord-Süd Richtung den gesamten Dünenkomplex auf einer Länge von etwa 600 Metern. Der Fläche war bereits im Mittelalter vollständig gerodet und wurde als Weide- und Ackerland intensiv genutzt. Die Nutzungsrechte lagen lange Zeit beim Kloster Schönau. Die im Jahr 1142 im Odenwald gegründete Zisterzienserrabtei baute dort vorwiegend Getreide und Hackfrüchte an. In der Regierungszeit von Kurfürst Ottheinrich (1556 - 1559) gelangten die Flächen schließlich unter die damalige Chur-Fürstlich-Pfälzische Verwaltung.

Die Unterschutzstellung der Pflege Schönau erfolgte erstmals 1950. Eine Überarbeitung der Schutzgebietsakten schloß 1979 den bewaldeten Galgenbuckel in das bestehende Naturschutzgebiet mit ein.

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Vom Winde verweht - die Sandhausener Dünen

Bild: NSG Sandhausen 3
Besucherlenkung auf den Dünen
(© LUBW, Autor: Linnenbach)
Bei den wenigen noch vorhandenen Sandrasen und offenen Binnendünen ist es notwendig, alle Flächen, nicht nur die als Naturschutzgebiete ausgewiesenen, durch rücksichtsvolles Verhalten zu schonen. Zu vermeiden sind vor allem die Trittbelastung der empfindlichen Sandflora sowie Nährstoffeintrag durch Besucher und Wanderer. Um beides weitgehend auszuschließen, finden bei allen Wanderrouten auf den Dünen Besucherlenkungsmaßnahmen statt.

Flugsandflächen und Dünen sind eine Besonderheit der Nördlichen Oberrheinebene. Für die Besucher der Sandhausener Dünen stehen mehrere interessante Wanderrouten auf ausgewiesenen Wegen zur Verfügung. Die hohen Temperaturen und Verdunstungsraten während der Sommermonate sowie die allgemeine Nährstoffarmut bedingen ein reiches Arteninventar an seltenen wärme- und trockenliebenden Pflanzen- und Tierarten (z. B. Sandrasenvegetation, Heuschrecken, Wildbienen).

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