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Federbachbruch
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Eindrücke aus der Federbachniederung
Der Federbach (Ldkr. Karlsruhe)
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Bild: Der Federbach
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Relativ naturnaher Bereich des Federbachs mit ausgedehnten Schilfbeständen. Um das Gelände für den Menschen nutzbar zu machen, kam es im 18. Jh. zu nachhaltigen Eingriffen in das Wasserregime. Der Federbach, der bis dato das Moor durchfloss, wurde umgeleitet, gleichzeitig wurden zahlreiche Entwässerungsgräben angelegt. Trotz langjährigem Torfabbau und einiger Versuche, das Niedermoor komplett trockenzulegen, u.a. durch den „Reicharbeitsdienst“, haben Teile des Niedermoor bis in unsere Tage überlebt.

Federbachbruch:
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Übersicht
 

Die Federbachniederung zwischen Malsch und Muggensturm

Mit einer Moorfläche von insgesamt 22,8 ha ist der Federbachbruch ein Überbleibsel einer großflächig vermoorten Senke im Naturraum Hardtplatten. Das Gebiet befindet zwischen den Gemeinden Muggensturm und Malsch, unmittelbar auf der Landkreisgrenze von Karlsruhe und Rastatt.

Die gewaltigen Kiesaufschüttungen der Murg zum Ausgang der letzten Eiszeit drängten den Federbach und seine Seitenarme weit nach Westen ab, bevor er in die Kinzig-Murg-Rinne einmünden konnte. So entstand im Laufe der Zeit ein ausgedehntes Niedermoor, das entgegen dem vorherrschenden Gefälle der Rheinebene nach Südosten entwässert (Fließrichtung normalerweise nordwestlich).

Trotz langjährigem Torfabbau im 19. Jahrhundert und mehrerer Versuche das Moor trockenzulegen, hat das Gebiet die Eingriffe bislang überstanden. Früher wurden weite Teile der Niedermoorfläche landwirtschaftlich genutzt. Inzwischen unterbleibt die Nutzung weitgehend, die gesamte Niederung ist seit 1982 Naturschutzgebiet. Große Teile sind mit Schilfröhricht sowie mit Weidengebüsch bedeckt. Nicht selten sind im Frühjahr weite Flächen mit Wasser bedeckt, sodass zeitweise naturnahe, wiedervernässte Verhältnisse vorherrschen können.

Bild: Federbachbruch - Luftbild (Muggensturm)
Federbachbruch aus der Luft
(© LUBW, Autor: M. Steinmetz)

Das Niedermoor Federbachbruch zwischen Muggensturm und Malsch. Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von ca. 43 ha.