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Carl-Ludwig-See
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Carl-Ludwig- See einst und heute
Seebachschleuse am Alten Kraichbach
(Element 1 von 14: Bild)
Bild: Hockenheimer Rheinniederung (Rhein-Neckar-Kreis)
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Die 1842 erbaute Seebachschleuse westlich von Hockenheim. Bis auf die erneuerten Schleusenbretter befindet sich die Anlage noch im Originalzustand.

Carl-Ludwig-See:
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Übersicht

Carl-Ludwig-See: Gefährdung und Schutz

 

Carl-Ludwig-See: Gefährdung und Schutz

 
Bild: NSG Carl-Ludwig-See
Lagerschuppen inmitten der geschützten Landschaft
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)
Gebäude oder bauliche Anlagen in landschaftlich geschützten Bereichen dürfen nur im Sinne der Landesbauordnung in der jeweils geltenden Fassung errichtet werden oder es sind der Errichtung gleichgestellter Maßnahmen durchzuführen (§ 10 NatSchG).
 
Bild: NSG Carl-Ludwig-See   (Stromkabel)
Zahlreiche Hochspannungsfreileitungen verlaufen direkt über dem Schutzgebiet
(© LUBW, Autor: M. Linnenbach)
Dicht nebeneinander verlaufende, freigeleitete Stromtrassen können innerhalb geschützter Landschaftsbereiche nicht nur eine optische Entwertung bedeuten. Die Verdrahtung der Landschaft, insbesondere mit Mittel- und Hochspannungsleitungen stellt vor allem für die freilebende Vogelwelt ein Gefährdungspotential dar.

Die weitläufige Niedermoorlandschaft am Hockenheimer Rheinbogen war in den letzten Jahrzehnten durch zahlreiche Eingriffe und verschiedene Pläne der Nutzungsänderung hoch bedroht. So plante 1971 die Liegenschaftsverwaltung das gesamte Gelände für die Kiesgewinnung freizugeben. Dem widersprach aber das Regierungspräsidium Karlsruhe mit dem Hinweis auf die Berücksichtigung des Natur- und Landschaftsschutzes.

Zeitweise war auch angedacht, die Fläche vollständig zu überfluten, um vorort eine Regattastrecke anzulegen. Auch dieser Plan wurde verworfen. Seit 1990 gehört das ehemalige Moorgelände zum Naturschutzgebiet "Hockenheimer Rheinbogen" und seit 2001 ist Teil des Natura 2000 Gebiets "Rheinniederung zwischen Mannheim und Philippsburg" - Gebietsnr.: 6617301.

Die dereitigen, kleineren Beeinträchtigungen im Carl-Ludwig-See sind die vielen, unregelmäßig verteilten Schuppen und Anbauten auf der Fläche sowie die dichten Reihen riesiger Strommasten mit ihren unzähligen Hochspannungsleitungen. Eine geringere Entwässerung bzw. Wiedervernässung der noch bestehenden Moorflächen wäre für die Torferhaltung wünschenswert.